Laktoseintoleranz - Moderne Darmtherapie

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Laktoseintoleranz

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Laktoseintoleranz

Auch bei der Laktoseintoleranz gibt es eine echte Form, die auch nicht wieder verschwindet. Den Betroffenen bleibt nur Laktosearm zu essen.

In vielen Ländern sind alle Erwachsenen Laktoseintolerant. Die Fähigkeit Laktose zu verstoffwechselen verschwindet dort mit dem Grundschulalter.
In Nordeuropa jedoch lebten die Menschen früher als Hirten und waren auf die Eiweißquelle der Milch und des Käses angewiesen. So entwickelten die Menschen die Fähigkeit Laktose auch als Erwachsener zu verstoffwechseln. Mittlerweile haben wir jedoch viele verschiedene Eiweißquellen. Man muss nicht mehr Milch oder Käse konsumieren um keinen Eiweißmangel zu erleiden. Daher beobachten wir die Laktoseintoleranz immer häufiger.

Aber auch hier ist eine temporäre Lactoseintoleranz bekannt. Durch die Therapie der Darmstörung kann die Unverträglichkeit auch wieder verschwinden. Wichtig ist auch hier, dass man die Störung im Darm klar diagnostiziert. Das können Entzündungen sein, ein Leaky Gut oder auch Störungen in der Zusammensetzung des Mikrobioms, die enterale Dysbiose. Auch hier kann ich nur davon abraten sich im Internet oder sozialen Medien beraten zu lassen. Es gibt durchaus welche der dort Ratsuchenden die erstmal eine Verbesserung der Symptome erfahren. Jedoch kann durch die ungezielte und nicht auf den Patienten abgestimmte Therapie mit der Zeit aber den gegenteiligen Effekt haben. Die Beschwerden kommen wieder und sind dann oft auch vom qualifizierten Darmtherapeuten nur mehr schwer behandelbar.

Ein Hinweis auf das Vorliegen einer Laktoseintoleranz kann sein, wenn Sie auf den Genuss von Milch, Yoghurt, Quark, Sahne oder Käse mit Bauchkrämpfen und oder Durchfall reagieren. Reagieren Sie jedoch nur bei Sahne und die anderen Produkte funktionieren gut, liegt eher eine andere Störung zu Grunde. (beispielsweise eine Fettverwertungsstörung)

Auch bei Verdacht auf eine Laktoseunverträglichkeit untersucht ihr Therapeut (Arzt oder Heilpraktiker) dies mit dem Wasserstoff-Atemtest. Dabei wird der Wasserstoffgehalt in der Ausatemluft gemessen. Dann wird eine definierte Menge Laktose gegeben und in zeitabständen erneut die Ausatemluft gemessen. Dieser Test wird häufig auch von Hausärzten durchgeführt und mit der gesetzlichen Krankenkasse abgerechnet.


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